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Es geht wieder los

Endlich – der Sommer ist da, unser Hygienekonzept für die Nutzung unseres Pfadfinderheims ist genehmigt und umgesetzt, jetzt geht es wieder los mit unserem Stammesleben, auch wenn natürlich ganz Vieles anders abläuft als vor der Corona-Zeit.. aber egal, es ist einfach wunderbar, sich in der Sippe oder Meute draußen wieder treffen zu können oder sogar in der kleinen Gruppe von etwa vier bis acht Leuten eine mehrtägige Wanderung zu machen. Auf unserem Heimgelände in der Ringgasse knisterte bereits wieder das erste Lagerfeuer, aber das Singen, das fehlt uns im Moment noch sehr!

Unsere Meutlinge hatten Ende Juli einen lustigen Meutentag mit einem Postenlauf durch Ober-Ingelheim, dabei gab es schwierige Aufgaben zu lösen, z.B. wem gelang es, ein rohes Ei mittels einiger weniger Verpackungsmaterialien so zu umhüllen, dass es einen Fall aus drei Metern Höhe unbeschadet überstand? Auch eine Fallschirmkonstruktion war dabei!

Die Führungsrunde unseres Stammes Ottheinrich von der Pfalz hat nun für den Rest dieses Jahres noch einige schöne, in Pandemiezeiten dennoch machbare Dinge geplant, zum Beispiel ein kleines Herbstlager im September, denn eigentlich ist es nicht ungewöhnlich für Pfadfinder, sich Herausforderungen zu stellen, auch mal zu improvisieren und vor allem: nicht den Spass zu verlieren. Die wöchentlichen Gruppenstunden werden auf unserer Homepage unter www.vcp-ingelheim.de dargestellt, wieder regulär nach den Sommerferien starten und tatsächlich suchen wir Mädchen und Jungen zwischen 7 und 11 Jahren, die einmal vorbeikommen möchten, gerne auch mit einer Freundin oder einem Freund, um zu schauen, ob es nicht schön wäre, bei den Pfadfindern tatsächlich Abenteuer zu erleben, neue Freunde zu finden, draußen Toben zu können, nicht immer alles richtig machen zu müssen…wir freuen uns!

Die Führungsrunde des Stammes Ottheinrich von der Pfalz

Auch wir Pfadfinder*innen bleiben derzeit zu Hause…

Seit Mitte März ist es still geworden in unserem Pfadfinderheim in der Ringgasse, das Gras wächst in aller Ruhe vor sich hin, eine verlorene Fliege summt durch den Raum, Spinnenweben hängen in den Ecken und die Kiste mit unseren Liederbüchern steht noch vom letzten Singeabend im Februar zum Geburtstag unseres Gründers Sir Baden-Powell (genannt „BiPi“) auf dem Tisch… kein Wunder, denn seit Wochen konnten keine Meuten- und Sippenstunden unseres Stammes mehr stattfinden, denn auch wir bleiben natürlich alle zuhause! Aber das heißt nicht, dass wir jetzt alleine sind und keine Gemeinschaft mehr erleben, denn es gibt ja nunmal die Möglichkeit, digitale Gruppenstunden abzuhalten, auch wenn wir bei den Pfadfindern ja eigentlich unsere Mobiltelefone beiseite legen, wenn wir uns miteinander treffen… aber jetzt ist das anders, und es geht eigentlich ganz gut, einmal in der Woche z.B. unsere Führungsrunde vom heimischen Schreibtisch aus per Videokonferenz auf dem Bildschirm abzuhalten. Auch hier gilt BiPi’s Motto: Learning by doing!

Unsere größte Herausforderung ist allerdings unsere „Wir bleiben Zuhause“-Challenge, eine Art Liste mit allerhand Ideen, was sich „typisch Pfadfinderisches“ auch zuhause ausprobieren lässt. Wer zehn Aufgaben der Liste erledigt hat, bekommt dann zur ersten Gruppenstunde, die wir wieder abhalten dürfen, einen besonderen Aufnäher als Erinnerung an diese denkwürdige Corona-Zeit und als Belohnung für dieses „Allzeit bereit“-Gefühl geschenkt!

Also Schlafsack raus und einmal auf dem Boden im Kinderzimmer darin übernachten, einmal die Großeltern in die stabile Seitenlage legen oder leckeres Schokoeis selber machen!

Besonders schwer fällt es uns als Stamm allerdings, sowohl unser diesjähriges Pfingstlager, was wir in Ramstein abhalten wollten, als auch das große Sommerlager in Mülheim an der Ruhr absagen zu müssen, denn unsere Zeltlager sind die Höhepunkte unseres Stammeslebens, auf die wir uns alle seit Monaten gefreut und für die wir ebenso lange geplant hatten… wir hoffen daher sehr, dass wir in diesem Sommer unter Einhaltung von Hygienevorschriften doch allmählich unsere Gruppenstunden wieder stattfinden lassen können und vielleicht auf unserem Heimgelände in unseren kleinen Gruppen wenigstens Heimlager erleben können… wir werden sehen. Bis dahin vertrösten wir uns mit dem Anschauen der Bilder der vergangenen Lagersaison auf unserer Homepage unter vcp-ingelheim.de und freuen uns natürlich auch über neue Jungen und Mädchen ab 8 Jahre, die einmal bei uns in die Gruppenstunden nach den Sommerferien (?) kommen möchten! Wann es bei uns wieder losgeht, wird man auch auf der Homepage nachlesen können.

Wir bleiben zuversichtlich und stellen uns den Herausforderungen der nächsten Wochen und Monate gemeinsam –  bis dahin heißt es für uns und für alle:

Gesund und optimistisch bleiben!

Alles Gute wünscht
der Stamm Ottheinrich von der Pfalz

Pfadfinder im Wunderland – Anmeldung zur Novemberfahrt 2019

Alice mach dich bereit für Besuch von den Ingelheimer Pfadfindern!

Dieses Jahr werden wir alle in den Kaninchenbau fallen und gemeinsam eine spannende Zeit im Wunderland verbringen. 

 

Vom 01.11.19 bis zum 03.11.19 werden wir in Gau-Bischofsheim alles auf den Kopf stellen, ganz nach dem Motto des Hutmachers. Zur Abfahrt treffen wir uns am Freitag, den 01.11.19 um 10:30 Uhr am Rotweinfestplatz. Dort werden wir auch am Sonntag, den 03.11.19 wieder ankommen.

Für das Lager benötigen wir pro Teilnehmer 10€ und ein weißes T-Shirt zum Bemalen.

Anmeldeschluss ist der 28.10.19

Wir freuen uns auf euch!

Sommerlager 2019 mit FHX

Unser diesjähriges Sommerlager entführte uns nach Süd-Frankreich, genauer gesagt in die Nähe des kleinen Dorfes Aucelon. Dort verbrachten wir zusammen mit unserem Partnerstamm Freddy Hirsch aus Berlin Kreuzberg 14 wundervolle Tage unter dem Motto Super Mario.

Unser Partnerstamm Freddy Hirsch, unter der Leitung von Simon Dürsch, existiert erst seit wenigen Jahren. Wir waren bereits zusammen auf dem Bundeslager 2017 in Wittenberg, aber so ein Lager nur zu zweit hat es noch nie zuvor gegeben. Deshalb waren wir auch alle ganz gespannt wer da wohl aus dem Zug in Ingelheim steigen würde. 

Obwohl unsere Stämme in manchen Dingen sehr verschiedene Ansichten vertreten, haben wir uns trotzdem auf Anhieb verstanden. Die Busfahrt und der Aufbau mitten in den bergigen Voralpen war sehr abenteuerlich und wir waren sehr froh als wir endlich in unseren Schlafsäcken lagen.

Die Temperaturen von über 30°C sowie das Fehlen einer Toilette machten uns zu schaffen. Aber nicht verzagen, wir gruben uns ein paar Löcher auf die andere Flussseite und bauten uns unsere eigenen Toiletten. Die dazugehörige Brücke folgte einige Tage später.

Nachdem Mario, Luigi, Baby Mario, Waluigi und Wario uns über die Lagerregeln aufgeklärt hatten ging das Lager so richtig los. Peach war verschwunden und wir mussten sie wieder finden. Bei vielen lustigen AG´s und Großspielen fiel es uns sehr leicht, die Hinweise zu ergattern.

Dann gings los auf den dreitägigen Haijk, bei dem wir die Finalen Hinweise zu Peach’s Versteck suchen mussten. Drei Tage unterwegs, ab und zu andere Gruppen treffen und nach Herzenslust im Fluss planschen,  viel zu schnell ging diese Zeit vorbei. Nur die vielen lustigen Geschichten die auf dem Haijk entstanden sind bleiben uns für die Ewigkeit erhalten.

Nach einem harten Kampf gegen Bowser und seine Schergen konnten wir Peach befreien, die sich als drei Kisten Pfirsiche entpuppte. 

Dann war das Lager auch schon wieder zu Ende und wir stiegen in den Bus in Richtung Heimat. Der Abschied fiel uns allen schwer, so viele neue Freundschaften wurden geknüpft und der nächste Besuch von uns Ingelheimern in Kreuzberg ist gewiss.

Ein großes Dankeschön an die Lagerleitung die uns dieses tolle Lager möglich gemacht hat!

Aufbauwochenende 2019

Die Lagersaison 2019 wurde wie immer von unserem Aufbauwochenende eröffnet.

Dieses Jahr verbrachten wir ein tolles Wochenende auf den Pfingstbachwiesen unter dem Motto „Indianer“.

Häuptling Schlafende Eidechse und die Schamanen Linnetou und Carotschi prophezeiten uns eine

böse Macht, die über uns und unser Lager herfallen würde. Deshalb nutzten wir den gesamten Samstag, um uns gegen die Dämonen zu wappnen. Der Endkampf war dramatisch, aber letztendlich besiegten wir Indianer die bösen Dämonen.

Das Wetter hat uns dieses Jahr besonders zu schaffen gemacht. Normalerweise herrschen auf unseren Lagern immer Temperaturen im positiven Bereich. Aber dieses Aufbauwochenende war das Kälteste seit langem. Zum ersten Mal sahen wir Schnee auf unseren Kothen und Jurten liegen. Zum Glück mussten wir, dank unserer Küche, die uns immer mit warmen Essen und Getränken versorgte, nicht zu stark frieren.

Es ist immer schade, wenn ein Lager vorbei ist, aber der Feuergeruch in unseren Klamotten wird uns wahrscheinlich noch einige Wochen lang an dieses tolle Aufbauwochenende erinnern.